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Das Marinemuseum hat seinen Sitz in der Alten Reichswerft, die auch Willemsoord genannt wird. Hier wurden in früheren Zeiten Marineschiffe gebaut und instandgesetzt. Die Gebäude des Museums hatten über die Jahre verschiedene Funktionen.

Das "Torentje" (kleiner Turm)

Das bekannteste Bauwerk des Museums ist der kleine Turm. Dieses Gebäude wurde 1827 als Depot für feuergefährliche Stoffe in Gebrauch genommen. Das Uhrwerk des Turms war überall auf der Werft gut sichtbar und half den Beschäftigten, auf ihre Arbeitszeit zu achten. Heute dient der Turm als Ausstellungsraum. In sechs Sälen wird die Geschichte der niederländischen Marine auf ansprechende Weise erzählt.

Die Geschützwerkstatt

Das langgestreckte Gebäude an der Westgracht nennt sich Geschützwerkstatt. Dieses Gebäude wurde 1825 errichtet. Ursprünglich befand sich hier ein Lager für Schnittholz und Eichenplanken; später kamen andere Lagerräume hinzu. Im Jahr 1915 wurde das Gebäude zur Geschützwerkstatt umgebaut. Heute finden sich hier Ausstellungen über die Geschichte der Werft und über die moderne Marine.

Gebouw de Sloepenloods van het Marinemuseum in Den Helder

Die Bootshalle

Das dritte Gebäude, das zum Marinemuseum gehört, ist die dunkelgrüne Bootshalle. Sie wurde um das Jahr 1833 erbaut. Die von einstmals achtzehn Holzdächern übrig gebliebenen sieben Dachstühle dienten als Überdachung für 36 Gaffelkanonenboote; sie wurden an einer Winde über eine Helling in den Schuppen gezogen. Die Bootshalle ist für die Öffentlichkeit im Prinzip nicht zugänglich und wird unter anderem als Lagerraum für Großobjekte genutzt.